160 Jahre Musikverein Buchholz – Ein Rückblick auf unsere Vereinsfeste

In diesem Jahr feiert der Musikverein 1864 Buchholz e.V. sein 160-jähriges Jubiläum. Wie für die meisten Vereine stellen auch für den Musikverein Buchholz Vereinsfeste eine der wichtigsten Finanzierungs- und Einnahmequellen dar. Mitgliedsbeiträge und Spenden bilden eine wichtige Basis, können aber die vielen Ausgaben des Vereins nicht alleine decken. Gleichzeitig bereichern Vereinsfeste auch das kulturelle Leben und bieten eine Gelegenheit geselligen Zusammenkommens und gemeinsamen Feierns. Unser Pressewart Jörg Th. Kury hat fleißig recherchiert und die „Feschtle-Geschichte“ des Vereins für Sie zusammengetragen.

Gartenfest (bei „‘s Bartles-Bure“)

In den 50er und 60er Jahren lud der Musikverein Buchholz zum Gartenfest in den Grasgarten des landwirtschaftlichen Anwesens der Bäckerei Zimmermann (auch als „‘s Bartles-Bure“ bekannt) an der „Alten Dorfstraße“ ein. Am Samstagabend wurde – wie auch heute noch – zum Tanz aufgespielt, am Sonntag spielten befreundete und benachbarte Musikvereine zur Unterhaltung. Da es seinerzeit noch keinen Kühlschrank gab, wurden die Getränke bzw. das Faßbier noch mit Stangeneis gekühlt. Anfang der 70-er Jahre beteiligte sich der Musikverein Buchholz auch einige Zeit am Stadtfest in Waldkirch. Mit der Weinlaube der Winzergenossenschaft und einer Tanzbühne hatten die Musiker ihren Stand in der Schusterstraße. Auch musikalisch war der Musikverein in jenen Jahren auf dem Stadtfest aktiv. Mit der Etablierung des Dorfbachfests wurde der Stand auf dem Stadtfest dann aufgegeben.

Aus dem Kirchenboden (der alten Kirche) wurde eine Fest-/Tanzbühne

In den Monaten Juli bis August 1969 wurde die im Jahre 1896 erbaute Pfarrkirche St. Pankratius ausgeräumt und abgerissen. Bei diesen Arbeiten waren auch die Musiker recht zahlreich tätig. Der alte Kirchenboden wurde von ihnen ausgebaut und gelagert und in den Wintermonaten in über 300 Arbeitsstunden zu einer ca. 100 qm großen Fest- und Tanzbühne zusammengezimmert. So hatte der Musikverein endlich eine eigene Bühne, die viele Jahre auch auf den diversen Festen der Buchholzer Vereine genutzt wurde.

Dorfbachfest

1978, die Freiwillige Feuerwehr war gerade 40 Jahre alt geworden, wurde vom damaligen Feuerwehrkommandanten Ernst Jägle das Buchholzer Dorfbachfest aus der Taufe gehoben und zusammen mit Musikvorstand Hermann Schätzle ins Leben gerufen. Das Fest wurde knapp zwei Jahrzehnte gemeinsam von der Feuerwehr Buchholz und dem Musikverein 1864 Buchholz e.V. am zweiten Augustwochenende auf der unteren Denzlingerstraße und in den dortigen Innenhöfen abgehalten und gefeiert. Der jeweils große Publikumsandrang zeigte den Beliebtheitsgrad dieser in der Region bekannten Veranstaltung. Zum 125-jährigen Jubiläum 1989 schrieb der Vorsitzende Peter Herbstritt hierzu: „Hervorheben möchte ich die vielfältigen und guten Kontakte zu den örtlichen Vereinen, besonders zur Freiwilligen Feuerwehr, mit der gemeinsam das für den Musikverein existenziell wichtige Dorfbachfest veranstaltet wird.“

Zeitungsbericht Dorfbachfest

Weinfest (der örtlichen Vereine)

Da der Aufwand und die Organisation mit der Zeit einfach zu umfangreich wurden, entschieden sich die beiden Vereine, das Dorfbachfest einzustellen. Im Zuge des „Buchholz-Treffens“ wurde von den Buchholzer Vereinen Ende der 90-Jahre dann das Weinfest ins Leben gerufen. Dieses wurde alle zwei Jahre von den Buchholzern Vereinen im Bereich der heutigen Ortsmitte sowie dem Generationenpark organisiert. Der Musikverein Buchholz beteiligte sich anfangs „nur“ mit einem Cocktail-Stand, zu dem in späteren Jahren dann noch ein Essensstand hinzukam.

Winzerfest (beim Weingut Nopper)

Im Jahr 2000 bewirtete der Musikverein erstmals beim „Tag der offenen Tür“ im Weingut Nopper. Dabei entstand gemeinsam mit Winzer Berthold Nopper die Idee, das Winzerfest ins Leben zu rufen. Am Anfang wurde das Winzerfest des Musikvereins beim Weingut Nopper im jährlichen Wechsel mit dem Weinfest ausgetragen. Erst als das Weinfest – u.a. aufgrund der immer weniger werdenden teilnehmenden Vereine – nicht mehr stattfand, fragte Vorstand Jürgen Herbstritt bei Winzer Berthold Nopper an, ob das Winzerfest auch jährlich stattfinden könnte. Seither lädt der Musikverein jährlich zum Winzerfest im Hof des Weinguts Nopper ein.

Zeitungsbericht Winzerfest

Winzerfest am 22. und 23. Juni

„Mit guten Freunden klingt die Musik schöner, der Wein schmeckt besser und Dein Lachen wird lauter.“ [unbekannt] Der Musikverein 1864 Buchholz e.V. lädt zu seinem traditionellen Winzerfest ein: Genießen Sie ausgelassene und schöne Stunden auf dem Weingut Nopper. 

 Ausgelassen sein, Freunde und Bekannte treffen, den Wein, gute Musik und die fröhliche Atmosphäre im Innenhof des Weinguts Nopper genießen – dazu lädt der Musikverein zusammen mit Winzer Berthold Nopper ein. Am Samstag wird das Fest ab 16 Uhr mit Kaffee und Kuchen eröffnet. Ab ca. 19:00 Uhr wird wie im vergangenen Jahr die Band AwwAh! mit Songs aus der Welt des Pop, Rock und Schlager für gute Stimmung sorgen. Die vier Musiker Allan Garnelis, Rainer Schätzle, Armin Cybulla und Jacky Wöhrle, die seit Jahrzenten als Solokünstler, in verschiedensten Bands oder Orchestern Erfahrungen gesammelt und ihre Sporen verdient haben, fanden sich vor knapp drei Jahren zusammen, um losgelöst von bestimmten Genres „einfach gute Musik“ zu machen.  

 Der Sonntag steht ganz unter dem Motto „Blasmusik trifft Wein“. Ab ca. 11:30 Uhr sorgen die Musikkapelle Siensbach, die Werkkapelle Gütermann Gutach und die Musik- und Feuerwehrkapelle Teningen für gemütliche Unterhaltung. Genießen Sie zu traditioneller Blasmusik einen guten Tropfen, garniert mit leckerem Winzerbraten oder knusprigen Hähnchen aus dem Ofen. Und zum nachmittäglichen „Kaffeeklatsch“ lockt die Kaffeestube mit einer reichhaltigen Kuchenauswahl. 

Interessierte Festbesucher können am Sonntag bei Kellerführungen mit Berthold Nopper wieder hinter die Kulissen des Weinguts und des Weinbaus schauen. Neben Planwagenfahrten in den Rebberg gibt es für die kleinen Gäste wieder eine Hüpfburg. 

 Der Musikverein freut sich auf Ihren Besuch! 

 

So schön war der 1. Mai

Schon seit 1949 – und damit seit 75 Jahren – gibt es in Buchholz (mit Ausnahme der Corona-bedingten Pause in 2020 und 2021) quasi durchgängig die Tradition des Mai-Weckens. Früher mit Start um 06:00 Uhr morgens oder noch früher, ging es in den letzten Jahren ab 06.30 Uhr mit Blasmusik durch den Ort. In den 50er Jahren traf sich der Musikverein oft in Batzenhäusle und zog von dort durch die St. Margarethen- bzw. Schwarzwaldstraße entlang ins Unterdorf. Später startete man dann in Buchholz und zog eine Schleife nach Batzenhäusle, bevor es wieder ins Dorf nach Buchholz zurückging. In den ersten Jahren wurden die Musiker noch an verschiedenen Stationen mit (selbstgebrannten) Schnäpsen versorgt. Doch das wurde bald durch eine etwas „ausgewogenere“ Getränkeauswahl ersetzt. Von Jahr zu Jahr entwickelte sich das 1. Mai-Wecken weiter und so kam es, dass den Musikerinnen und Musikern auch mal ein Frühstück oder Kaffee und Kuchen angeboten wurden. Auch in der Buchholz Gastronomie (insbesondere im „Löwen“ und einige Zeit auch im „Rebstock“) wurden die Musiker seinerzeit willkommen geheißen. Lange Jahre war es auch gelebte und geliebte Tradition, das Mai-Wecken im Buchholzer Löwen ausklingen zu lassen und dabei Ehrenmitglied und Alt-Löwenwirtin Ottilie Weis zu Ihrem Geburtstag (am 1. Mai) ein Ständchen zu spielen; dieses Jahr wäre sie im Übrigen 100 Jahre alt geworden. Kam man früher an der Buchholzer Pfarrkirche vorbei und fand ein Gottesdienst statt, wurde mit der Musik pausiert und erst nach dem Passieren der Kirche wieder eingestimmt.  

Dieses Jahr zeigte sich das Wetter am 1. Mai von seiner besten Seite. Um 06.30 Uhr marschierten die Musikerinnen und Musiker vom Schulhof über die Schwarzwaldstraße mit dem „Musikantengruß“, „Golden Bridge“ und „Hoch Badnerland“ zur seit vielen Jahren traditionell ersten Station beim Weingut Nopper. Hier konnte bei einem Gläschen Sekt oder Wein oder einem alkoholfreien Getränk auf das traditionelle Maiwecken und den 1. Mai angestoßen werden. Danach ging es über die Vogesen- und Torackerstraße zur Ortsmitte, wo den dort wohnenden Senioren unter anderem mit dem Maien-Lied ein musikalischer Morgengruß überbracht wurde. Danach ging es über die Alte Dorfstraße zur David-Moosmann-Straße, wo Familie Petkovic mit Ihrer Nachbarschaft den Musikverein erwartete und mit kroatischen Spezialitäten überraschte. Anschließend marschierte der Musikverein über die Schwarzwaldstraße weiter in den Mühlenwinkel, wo die Musikerinnen und Musiker dieses Jahr von Renate und Aurel Manciu herzlich zum Frühstück eingeladen wurden. Aurel Manciu hat viele Buchholzer Blechbläser an der Musikschule unterrichtet und so wurden einige alte Geschichten erzählt und dabei viel gelacht. Mit der Polka „Schwarzwälder Maidli“ und dem Walzer „Waldzauber“ bedankten sich die Musiker für die nette Bewirtung. Über die Rappeneckstraße und „An der Halde“ ging es schließlich zu Herbert König, der mit seiner Posaune schon das eine oder andere Mal beim Musikverein ausgeholfen hat, und es sich nicht nehmen ließ, die Musiker zu einem kleinen Umtrunk einzuladen. Über die St. Margarethenstraße marschierten die Musiker dann zurück nach Buchholz, wo bei Familie Muchenberger „Am Hahnenhof“ der offizielle Abschluss gefeiert wurde. Der „harte“ Kern machte sich anschließend noch zum Mai-Hock der Schloßhexen im Buchholzer Rebberg auf, um den Mai-Feiertag ausklingen zu lassen. 


 „Die Bürger des Ortes mit Musik zu wecken, was gibt es eigentlich Schöneres?“ freuen sich die Musiker eigentlich jedes Jahr. „Dieses musikalische Highlight ist ein Stück Buchholzer Tradition, auf das wir alle nicht verzichten möchten.“ Und so wird diese Tradition gerne gepflegt und auch viele Rückmeldungen der Buchholzer zeigen, dass sie das musikalische Mai-Wecken nicht missen möchten. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ gilt allen, die den Musikverein bewirtet und aufgenommen haben sowie allen Spendern und Unterstützern des Vereins.  

Kirchenkonzert am 17.3.2024

Kirchenkonzert 2024

In seinem Jubiläumsjahr (160 Jahre) lädt der Musikverein Buchholz unter der Leitung von Dirigent Oliver Schätzle zum Kirchenkonzert in die Buchholzer Pfarrkirche St. Pankratius ein. Es erwarten Sie stimmungsvolle Werke, welche dank der besonderen Akustik der Kirche erst so richtig zur Geltung kommen werden.

Einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm dürfen wir schon geben: Ein besonderes Augenmerk gilt dem Stück „The Witch and the Saint“ (Die Hexe und die Heilige). Dieses Tongedicht für Blasorchester erzählt von zwei Schwestern in Ellwangen während der Zeit der Hexenverfolgungen. Während die tugendhafte Helena ins Kloster geht, wird ihre eigenwillige Zwillingsschwester Sibylla Hebamme und Opfer der Inquisition. Das Orchester wird außerdem „Elsa’s Procession to the Cathedral“ aus Wagners Lohengrin in dieser besonderen Atmosphäre präsentieren, sowie ein wunderschönes Medley aus König der Löwen. Ergänzt wird das Konzertprogramm mit Darbietungen verschiedener kleinerer Ensembles aus dem Verein. Den Abschluss wird das bekannte Kirchenlied „Von guten Mächten“ bilden, bei dem alle Besuchenden herzlich eingeladen sind, mitzusingen.

Der Eintritt ist frei, der Verein freut sich jedoch über Spenden. Lassen Sie sich im Kirchenraum von der Kraft der Musik begeistern und genießen Sie eine Woche vor Beginn der Karwoche einen entspannten Sonntagabend mit dem Musikverein Buchholz.

Wann? Sonntag, 17.3.2024, 18 Uhr
Wo? Kirche St. Pankratius Buchholz

 

Kirchenkonzert 2024

Neues Jahr, neue Veranstaltungen!

Auch der Musikverein ist mittlerweile mit der ersten Probe ins neue Jahr gestartet. Die ersten Stücke machen gespannt auf 2024: Es wurde ein Stück für die Fasnet geprobt, in die wir an diesem Wochenende gemeinsam mit den Möslegeistern und Schlosshexen beim Umzug der NZ Neustadt starten. Danach folgte ein kompletter Genrewechsel: Dirigent Oliver Schätzle legte „The witch and the saint“ auf, ein imposantes Stück, das bereits für das Kirchenkonzert am 17. März einstudiert wird. Abgeschlossen wurde die Probe mit der Polka „Ein Leben lang“, die schon jetzt Lust auf das ein oder andere Heckenfest macht.

Neugierig geworden? Werfen Sie einen Blick in unseren Veranstaltungskalender. Wir freuen uns, Sie bei unseren Konzerten und Festen zu sehen!

Jahreskonzert 2023: Früher war alles besser – auch die Zukunft!

Das diesjährige Jahreskonzert des Musikvereins Buchholz trägt ein ungewöhnliches Motto: „Früher war alles besser – auch die Zukunft“. Welche Musik man da wohl erwarten darf? Dirigent Oliver Schätzle hat wie immer ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und teilt seine Gedanken zum Konzert.

Wann? 9. Dezember 2023, 19:30 Uhr
Wo? Festhalle Buchholz (Alte Dorfstr. 12, 79183 Waldkirch Buchholz)
Eintrittskarten? Der Vorverkauf startet am 25. November, ab 9 Uhr, bei der Raumausstattung Ringwald (Badweg 4, 79183 Waldkirch Buchholz). Der Eintritt kostet 10€.

Jahreskonzert 2023 MV Buchholz Früher war alles besser - auch die Zukunft

Jeder hat den Satz bestimmt schon einmal in seiner Kindheit von den Eltern, Großeltern oder Lehrern hören müssen: „Früher war alles besser…“. Einfach alles war besser, die Schulleistungen, die Musik, die Autos, das Fernsehprogramm, das Wetter, die Mode… „Na klar,“ denkt man sich augenrollend, bis man sich dabei ertappt, wie man heute diesen Satz selbst sagt.
Das Thema ist aktueller denn je. Aussagen wie: „Ihr Alten habt doch mit euren Autos das Klima erst kaputt gemacht“ oder „Ihr Jugendlichen von heute schafft doch nichts mehr, wir waren es, die dieses Land vorangebracht haben“ haben den Generationenkampf neu entfacht.

Die Verklärung der Vergangenheit wird jedoch durch den Zusatz „… auch die Zukunft“ relativiert, denn schließlich hat jede Generation ihre eigenen Errungenschaften und Reibereien sind ganz normal. Nach der Eröffnung des Konzertabends durch das Jugendorchester unter der Leitung von Manuel Oesterle wird das Lied „The living years“ von Mike & the Mechanics den Rahmen für das Konzert bilden. In der ersten Zeile heißt es da: „Jede Generation gibt den Alten die Schuld und die Alten wiederum laden ihren Frust auf Dir ab“. Der Musikverein Buchholz wird mehrere Aspekte dieses „früher war alles besser“ beleuchten.

Wir gehen in die Geschichte zurück, wo man in der Romantik oft dem „Guten alten Mittelalter“ nachtrauerte. Wo zum Beispiel ein König Ludwig von Bayern sich, von Richard Wagners Lohengrin inspiriert, eine mittelalterliche Traumwelt in den Alpen erschuf.

Leider hört man heutzutage den Satz auch vermehrt wenn es um eine Verharmlosung des Dritten Reichs geht. „Nicht alles war damals schlecht…“ heißt es dann oft. Mag sein, aber das Schlechte war unbeschreiblich und unvergesslich. Von Otto M. Schwarz musikalisch umgesetzt belegt „The Story of Anne Frank“ eindrucksvoll die Grausamkeit dieser Zeit.

Früher waren auch die Filme („Star Trek through the Generations“), die Musicals, die damals noch Operetten hießen („Im weißen Rössl“) und natürlich auch das Fernsehen viel besser. Ja, damals saß noch die ganze Familie Samstag Abends vor dem Fernsehen wenn Thomas Gottschalk zu „Wetten, dass..?“ einlud. Auch freute man sich eine ganze Woche lang auf eine neue Folge der „Schwarzwaldklinik“, während heute gleich die ganze Staffel von „Game of Thrones“ auf einmal gestreamt wird.

Den größten Streit gibt’s jedoch immer wenn es um den Musikgeschmack geht. Die Großeltern oder Eltern, die mit der Musik der Jugend überhaupt nichts mehr anfangen können. Wenn wir den Bogen spannen von Freddie Quinn über die Rolling Stones, ABBA und Freddie Mercury bis hin zur Neuen Deutschen Welle in den 80ern und heutigen Superstars wie Adele, dann wird jeder seine eigene Erinnerung an manche musikalische Auseinandersetzung haben.

Klar ist: Der Generationenkonflikt wird auch in Zukunft weiter gehen. Das ist ganz normal und auch wichtig. Am Ende jedoch sollte Versöhnung stehen. Und so schließt sich der Kreis wieder mit „The living years“, dem Lied vom Anfang. Es endet mit den Zeilen: „Denk daran dass es zu spät ist wenn wir sterben. So viel ist ungesagt geblieben und ich hätte es ihm lieber gesagt, als er noch lebte“.

In diesem Sinne freuen Sie sich auf einen ganz besonderen Konzertabend mit dem Musikverein Buchholz unter der Leitung von Oliver Schätzle und danach auf ein hoffentlich versöhnliches Weihnachtsfest.

Jede Menge gute Laune beim Hüttenwochenende des Buchholzer Jugendorchesters 

Oktober, das ist sowohl beim Musikverein Buchholz als auch beim Buchholzer Jugendorchester die Zeit, wo es so richtig mit den Proben für das Jahreskonzert am 9. Dezember losgeht. Besonders viele Fortschritte macht man dabei erfahrungsgemäß auf einem Probenwochenende, das Musik, Spielspaß und Gemeinschaft verbindet. Genau dieses konnte nach langer Coronapause nun endlich wieder stattfinden. 

Buchholzer Jugendorchester auf dem Wolfhof

Das Buchholzer Jugendorchester samt Dirigent Manuel Oesterle traf sich dazu am 6. Oktober im Schulhof, von wo aus man sich auf den Weg nach Obersimonswald machte. Ziel war der Wolfhof im Nonnenbachtal. Dort angekommen wurden die Zimmer bezogen und mit einer ersten gemeinsamen Probe das Wochenende eingeläutet. Nach der Probe gab es feine Burger, die nach Herzenslust belegt wurden. Im Anschluss folgte ein gemütlicher Spieleabend im Gemeinschaftsraum des Hofs.  

Der Samstag war gefüllt mit Register- und Gemeinschaftsproben. In den Pausen wurde Gebrauch vom örtlichen Tischkicker, der Tischtennisplatte oder dem Cornhole-Spiel gemacht wurde. Einige Jugendliche und Erwachsene unternahmen bei strahlendem Sonnenschein Spaziergänge ins Grüne – wahrscheinlich vor allem, um dem unfreiwilligen “digital Detoxing” für eine Weile zu entgehen, denn auf dem Wolfhof gibt es weder Empfang noch Internet. 

Probe auf dem Wolfhof

Gegen Abend fanden noch einige Musikerinnen und Musiker aus dem “großen” Orchester den Weg für eine gemeinsame Probe nach Obersimonswald, bevor es dann für alle Spaghetti Bolognese gab. Bei verschiedensten Spielen und guten Gesprächen ließ man den Abend schließlich ausklingen. 

Am Sonntag folgte eine letzte gemeinsame Probe, ehe es nach dem Putzen wieder Richtung Buchholz ging.  

Schon jetzt dürfen alle Interessierten gespannt sein auf das Jahreskonzert am 9. Dezember 2023, wo das Jugendorchester unter der Leitung von Manuel Oesterle unter anderem Melodien aus dem Musical “Wicked” oder den Filmen “Bärenbrüder” und ”Die Schöne und das Biest” präsentieren wird. Auch der Musikverein probt mit Oliver Schätzle schon fleißig für den Konzertabend unter dem Motto “Früher war alles besser… auch die Zukunft!”. Weitere Infos folgen in Kürze in der Presse oder unter mvbuchholz.de. 

Übrigens: Das Jugendorchester ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern! Bei Interesse bitte einfach an vorstand@mvbuchholz.de wenden oder eine Person aus dem Verein ansprechen.  

Die lange Nacht der Wirtshausmusik

Am 21. Oktober 2023 geben sich gleich zwei Blasmusikgruppen die Ehre in der Buchholzer Festhalle: Die Elztäler Zwietracht aus Waldkirch und die Spundlochmusig aus der Nähe von Reutlingen haben sich für eine „lange Nacht der Wirtshausmusik“ zusammengetan.

Es soll ein gut gelaunter Abend mit „aggressionsfreier bayrischer Wirtshausmusik zum Mitsingen, Mitschunkeln und Mittrinken“ (Zwietracht) und „bodenständiger Volks-, Tanz-, und Wirtshausmusik“ (Spundlochmusig) werden, bei dem auch getanzt werden darf. Der Musikverein Buchholz sorgt derweil für die Bewirtung der Gäste.

Karten können bereits jetzt für 10€ in der Buchhandlung Augustiniok in Waldkirch oder der Raumausstattung Ringwald in Buchholz erworben werden (nur Barzahlung). Ab 18 Uhr ist die Buchholzer Festhalle geöffnet und ab 19:30 Uhr legen die beiden Blasmusik-Kapellen los. Der Musikverein, die Zwietracht und die Spundlochmusig freuen sich auf zahlreiche Gäste!

Wirtshausmusik in Waldkirch Buchholz

Mehr über die Elztäler Zwietracht: http://www.elztaeler-zwietracht.de/

Mehr über die Spundlochmusig: https://www.spundlochmusig.de/

Musik trifft Wein am 28.7.2023

Open-Air-Konzert zum Probenabschluss vor der Sommerpause bei der Winzergenossenschaft Buchholz-Sexau (Burgunderweg 1 in Buchholz) am Freitag, den 28. Juli 2023 um 19:00 Uhr.

Weinlounge mit dem Musikverein Buchholz

Weinlounge mit dem Musikverein Buchholz

Ein lauer Sommerabend mit Blasmusik – perfekt um die Woche ausklingen zu lassen und ins Wochenende bzw. die Sommerferien zu starten. „Good Music – Good Wine – Good Friends – Good Times“ oder „Mit guten Freunden klingt die Musik schöner, der Wein schmeckt besser und Dein Lachen wird lauter.“ Unter diesem Motto lädt der Musikverein 1864 Buchholz e. V. Sie zu einem Unterhaltungskonzert im Rahmen der Weinlounge bei der Winzergenossenschaft Buchholz-Sexau ein. Genießen Sie eine entspannte Feierabendstimmung in geselliger Runde. Für Getränke und Ihr leibliches Wohl wird die Winzergenossenschaft sorgen. Ab ca. 16 Uhr wird die Weinlounge geöffnet.

Der Musikverein Buchholz wird Sie dann ab 19 Uhr unter der Leitung von Dirigent Oliver Schätzle mit einem gewohnt abwechslungsreichen Programm musikalisch unterhalten und dabei wieder die verschiedenen Facetten der Blasmusik (von Marsch und Polka bis hin zu Pop und Rock) vorstellen. Lassen Sie sich von den Musikerinnen und Musikern überraschen, es sollte für jeden etwas dabei sein …

Das Konzert wird jedoch nur bei gutem – zumindest trockenem – Wetter auf der Außenfläche bei der Winzergenossenschaft stattfinden. Bei schlechtem Wetter muss das Konzert leider ausfallen. Wir hoffen jedoch, dass der Wettergott ein Einsehen hat und uns einen unvergesslichen Sommerabend beschert.

Kommen Sie vorbei und genießen Sie in den gemütlichen Liegestühlen der WG oder unter der schönen Rebenpergola bei entspannter Blasmusik ein Gläschen Wein und einen spritzigen Weincocktail! Für Ihr leibliches Wohl ist mit passenden Flammenkuchenvariationen und weiteren kulinarischen Köstlichkeiten gesorgt.

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